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Wiederholtes Mammographie-Screening sichert effektive Früherkennung

Neue Studie aus Münster: Regelmäßige Teilnahme verbessert Prognose im Erkrankungsfall

Münster – Jährlich erkranken mehr als 70.200 Frauen in Deutschland neu an Brustkrebs. Mit zunehmendem Lebensalter steigt das Risiko. 17.500 Frauen sterben jedes Jahr daran. Dagegen ist das vor zehn Jahren in Nordrhein-Westfalen eingeführte und inzwischen bundesweit etablierte, digitale Mammographie-Screening eine wirksame Hilfe. Das ist das Fazit einer neuen Studie aus Münster.

Ausstellung „Durchblick“ in der Referenz-Screening-Einheit an der Königsstraße

Münster – Am kommenden Donnerstag (22. Oktober) wird um 18 Uhr die Ausstellung „Durchblick“ in den Räumen der Referenz-Screening-Einheit an der Königsstraße 43 a (Durchgang Oerscher Hof) eröffnet. Gezeigt werden Bilder und Installationen der Künstlerin Emmy Rindtorff (Recklinghausen, http://emmyrindtorff.de), die ausrangierte Röntgenaufnahmen verarbeitet hat.

Screening hilft wirksam gegen Brustkrebs

Münster – „Durch Früherkennung ist wirksame Hilfe gegen Brustkrebs möglich.“ Das ist die Bilanz von Prof. Dr. Walter Heindel, Leiter des Referenzzentrums Mammographie am Universitätsklinikum Münster und Direktor des Instituts für Klinische Radiologie. Seit Einführung des digitalen Mammographie-Screenings 2005 konnten erwiesenermaßen mehr kleine, nicht tastbare Mammakarzinome ohne Lymphknoten-Metastasierung und potentiell gefährliche Brustkrebs-Vorstufen entdeckt werden als je zuvor. Es zeichne sich zudem ab, dass bei Frauen, die regelmäßig am Mammographie-Screening teilnehmen, fortgeschrittene Tumorstadien abnehmen.