Aktuelle Artikel und Informationen rund um das Mammographie-Screening

Brustkrebs häufiger entdeckt als mit Standard-Mammographie

ToSyMa-Studie mit fast 100.000 Frauen zu weiterentwickelter Screening-Technik liefert erste Ergebnisse

Brustkrebs ist inzwischen weltweit die häufigste Tumorerkrankung. Deshalb wird Frauen in Deutschland ab dem 50. Lebensjahr eine systematische Krebsfrüherkennungsuntersuchung – das Mammographie-Screening – angeboten.

Die Universitätsradiologie Münster erforscht innovative Bildgebungstechniken und deren Auswirkung auf die Effizienz der Brustkrebs-Früherkennung. In der ToSyMa-Studie wurde die Digitale Brust-Tomosynthese (DBT) – eine Weiterentwicklung der digitalen Mammographie – in Kombination mit so genannten synthetischen 2D-Mammogrammen, mit dem bisherigen Screening-Standard verglichen. Erste Ergebnisse der Studienphase 1 sind aktuell in The Lancet Oncology erschienen. Darin ist die Annahme bestätigt worden, dass Brustkrebs mit der weiterentwickelten Mammographie-Technik signifikant häufiger als mit der Standard-Mammographie entdeckt wird. Der Grund: Der innovative Bildgebungsansatz reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass überlappende Gewebestrukturen radiologische Zeichen für Malignität verdecken.

Gesundheitsschutz für Frauen durch Früherkennung

Landrat Gericke und Bürgermeister Berger besichtigen Mammographie-Screening in Ahlen

Ahlen/Kreis Warendorf – Helle Räume, freundliche Atmosphäre und alles in bester Ahlener Innenstadtlage: So zeigt sich seit Jahresbeginn in der Karlstraße 3 das Mammographie-Screening zur Brustkrebs-Früherkennung im Kreis Warendorf. Landrat Dr. Olaf Gericke und Bürgermeister Dr. Alexander Berger ließen sich von Prof. Dr. Walter Heindel und Dr. Ingeborg Henseleit die neue Bleibe im Gebäude des Art-Hotels zeigen, die das provisorische Mammobil nach einem Jahr abgelöst hat.

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