Aktuelle Artikel und Informationen rund um das Mammographie-Screening

„Leben retten durch interdisziplinäre Vorsorge und Früherkennung“

Heindel Präsident des Medizinkongresses – Mammographie-Screening bald für Frauen ab 45

Prof. Dr. med. Walter Heindel, Leiter des Referenzzentrums Mammographie Münster, ist Tagungspräsident des 45. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) vom 11. bis 13. Juni in München. Diese größte interdisziplinäre medizinische Fachgesellschaft engagiert sich für die Gesundheit der Brust. Während der Tagung von Gynäkologen, Radiologen,  Pathologen, Humangenetikern, Onkologen, Strahlentherapeuten und weiterem Fachpersonal geht es um die neuesten Entwicklungen in der Prävention, der Diagnostik und in operativen, systemischen und strahlentherapeutischen Behandlungsverfahren. Die begrenzten finanziellen Ressourcen sollen gezielt und sinnvoll eingesetzt, die Versorgung soll noch mehr individualisiert und zugleich die interdisziplinäre Zusammenarbeit nachhaltig weiterentwickelt werden. Unter dem Motto „Leben retten durch Vorsorge, Früherkennung und Interdisziplinarität“ versammelt das Fortbildungshighlight interdisziplinäre Expertise und bietet eine Plattform für den Austausch von Wissen, Innovationen und aktuellen Entwicklungen.

Einladung zur Früherkennung

Zum Weltfrauentag am 8. März: Mammographie-Screening Säule im Kampf gegen Brustkrebs

Ahlen/Kreis Warendorf. Der Weltfrauentag am kommenden Sonntag (8. März) ist eine gute Gelegenheit, auf die Bedeutung gesundheitlicher Prävention für Frauen hinzuweisen. „Das Mammographie-Screening ist eine wichtige Säule im Kampf gegen Brustkrebs“, sagte Prof. Dr. Walter Heindel. Der Leiter des Referenzzentrums Mammographie Münster verweist auf die medizinische Erfolgsgeschichte des systematischen Früherkennungsprogramms. Bei mehr  als 80 Prozent der Teilnehmerinnen mit einem Tumorbefund wird dank der Früherkennung die Erkrankung diagnostiziert, bevor sich Tumorabsiedlungen in den Lymphknoten der Achselhöhle ausgebreitet haben. Jeder vierte Todesfall durch Brustkrebs kann durch regelmäßige Teilnahme am Screening verhindert werden.

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