„Rosa Schleife“ am Stadtweinhaus – Oberbürgermeister Fuchs unterstützt Aktion
Systematische Früherkennung durch regelmäßige Teilnahme am Mammographie-Screening führt zur Verringerung der Brustkrebssterblichkeit. Darauf weist das Referenzzentrum Mammographie Münster im „Brustkrebsmonat Oktober“ hin. Anlass ist die Aktion „Rosa Schleife“ am Stadtweinhaus auf dem Prinzipalmarkt, die Oberbürgermeister Tilman Fuchs und Prof. Dr. Walter Heindel, Leiter des Referenzzentrums, am Donnerstag (8. Oktober) vorgestellt haben. „Pink Ribbon“ ist weltweit das Symbol im Kampf gegen Brustkrebs und macht auf die Früherkennung durch Mammographie-Screening derzeit mit Aktionen aufmerksam.
Brustkrebs ist bei Frauen die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. In Nordrhein-Westfalen liegt die Teilnahmequote am Mammographie-Screening mit rund 55 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. „Systematische Früherkennung ist der Schlüssel, um Brustkrebs in einem heilbaren Stadium zu erkennen“, sagte Professor Heindel und fügte hinzu: „Es ist wissenschaftlich belegt, dass wiederholte Teilnahme zu einer Abnahme fortgeschrittener Brustkrebsstadien führt.“
Durch höhere Beteiligung würde die Sterblichkeit an Brustkrebs noch weiter sinken. Frauen zwischen 50 und 75 Jahren – ab 2027 bereits ab 45 Jahren – wird alle zwei Jahre eine Röntgenuntersuchung (Mammographie) angeboten. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten des Früherkennungsprogramms als Regelleistung. Deutschlandweit gibt es unter Führung der fünf Referenzzentren in Münster, Oldenburg, Berlin, Gießen und München 95 Screening-Einheiten an rund 400 Standorten, in Nordrhein-Westfalen sind es 22 Einheiten an 85 Standorten. Die Screening-Einheiten Münster-Nord/Warendorf an der Königsstraße und Münster-Süd/Coesfeld am Clemenshospital untersuchen Frauen im Rahmen der Regelversorgung.
www.mammo-programm.de
